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Italienweites Fest zum Reformationsjubiläum 2017 01.06. – 04.06.2017

Herzliche Einladung zur italienweiten Feier anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 in Mailand. Zusammen mit unseren protestantischen Schwesterkirchen in Italien und Christen anderer Konfessionen wollen wir vier Tage lang, von 1. bis 4. Juni 2017, in Mailand das 500jährige Jubiläum des Thesenanschlags Martin Luthers in Wittenberg offiziell begehen und auch die Öffentlichkeit Italiens dazu einladen. Dabei richtet sich der Blick auf die Überzeugungen und Ideale, die bis heute den Protestantismus tragen.

Die Veröffentlichung der 95 Thesen Martin Luthers am 31. Oktober 1517 symbolisiert im historischen Rückblick den Beginn der Reformation und die vier Soli Martin Luthers bilden heute den Leitfaden der Theologie aller protestantischer Kirchen, die sich auf die Reformation des 16. Jahrhunderts zurückführen. Dabei reichen die Anfänge reformatorischen Denkens auch in Italien weit zurück, wobei und auch hier Martin Luther seine Spuren hinterlassen hat.

Dazu erwartet Sie und Euch ein reichhaltiges Programm.

Programm (DE) und Anmeldebogen (DE)

Programm (IT) und Anmeldebogen (IT)


Adventsmarkt in Caldana


Brief an die Gemeinde


Botschafter für selbstbestimmte Mädchen weltweit

Für die meisten von uns unvorstellbar, aber immer noch haben Millionen von Mädchen weltweit keinen Zugang zu Produkten für die Menstruationshygiene wie Binden oder Tampons. Stattdessen müssen sie nutzen, was ihnen zur Verfügung steht: Bananenblätter, Zeitungspapier, Sand, trockener Kuhmist oder alte Lappen. Gesundheitliche Probleme sind da vorprogrammiert. Schlimmer jedoch als die Hautirritationen und Infektionen sind die persönliche Scham, sexuelle Übergriffe im Austausch für Hygieneprodukte und der Verlust der Würde. Viele betroffene Mädchen und junge Frauen bleiben während der Menstruation zu Hause, um peinliche und erniedrigende Situationen zu vermeiden. Manche verpassen so bis zu zwei Monate Schule im Jahr oder müssen Einkommenseinbußen hinnehmen, da sie an den entsprechenden Tagen nicht zur Arbeit erscheinen.

"Days for girls" ist eine internationale gemeinnützige Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, diesen Mädchen ihre Würde zurückzugeben. Viele Freiwillige auf allen Kontinenten fertigen wiederverwendbare Produkte für die Monatshygiene, die es Mädchen ermöglichen, auch während der Menstruation sorgenfrei und komfortabel zur Schule zu gehen und am Leben teilzuhaben und somit einen Schritt auf dem Weg in eine bessere Zukunft zu machen.

Gleichzeitig haben wir uns auch der Enttabuisierung des weiblichen Zyklus und der damit verbundenen Mythen sowie der Vermittlung einfacher Hygieneregeln verschrieben. So finden im Zusammenhang mit der Verteilung der Menstruationspacks Bildungsveranstaltungen in Kooperation mit Gesundheits- oder Frauenorganisationen vor Ort statt. Nähworkshops sollen den lokalen Frauen die eigene Herstellung der Packs ermöglichen.

Seit der Gründung von "Days for girls" in 2008 konnten weltweit etwa 300000 Mädchen erreicht werden. "Days for girls Varese" hat in den vergangenen zwei Jahren dazu beigetragen, das Leben von etwa 500 Mädchen in Indien, Sri Lanka und Marocco ein wenig erleichtern.

Wenn Sie Lust haben, uns bei unseren Projekten zu unterstützen, kommen Sie doch zu einem unserer nächsten Treffen und packen mit an. Einmal im Monat stellt uns die Evangelische Kirche einen wunderbaren Raum zur Verfügung, wo wir die einzelnen Komponenten der farbenfrohen Menstruationspacks herstellen. Wer kann, bringt eine Nähmaschine, aber auch scharfe Scheren sind wichtig. Diese Treffen sind immer sehr produktiv und eine tolle Gelegenheit, ein wenig Freude und Würde in das Leben junger Mädchen zu bringen. Dankbar sind wir auch für Spenden von farbigem Baumwoll- und Baumwollflanellstoff, Baumwollband, Mädchenslips (Größe 14 Jahre oder Damen S) sowie kleinen Hotelseifen oder wiederverschließbaren Plastiktüten (3l).

Nähere Informationen, auch zu Terminen für unsere nächstes Treffen, finden Sie auf

  • daysforgirls.org
  • facebook "Days for girls Varese Italy"
  • telefonisch oder email: Jillian 345 908 5607, jill_crocker@hotmail.com (englisch, italienisch, holländisch, französisch)
    oder Anja 331 650 4349, anja_fruengel@hotmail.com (deutsch, englisch, italienisch)

Bis bald!

Lesley Thomson macht vom 24.06.2016 bis 27.06.2016 eine gesponserte Fahrradtour in Schottland für Days for Girls: 310km mit einer Freundin. Unter nachfolgendem Link finden Sie weitere Details der Aktion und haben die Möglichkeit etwas zu spenden. Lesley"s scottish cycle for days for girls

  


Besuch und Konzert Manila Vocal Ensemble 2013

Seit fast 20 Jahren kenne ich den Chorleiter Thomas Cabantac aus Manila, und vor einigen Jahren ist die Idee entstanden, seinen Chor auch einmal in unserer Gemeinde auftreten zu lassen. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten war es nun endlich so weit - am 16.05.2013 traf das Manila Vocal Ensemble müde und hungrig, aber fröhlich und mit erstaunlich wenig Gepäck am Bahnhof von Maccagno ein - leider erst gegen 21.30 Uhr durch Zugprobleme auf der Herfahrt von Rom über Venedig.

Dieser philippinische Chor, mehrfach international ausgezeichnet und tourneeerprobt, hat es dieses Jahr geschafft, seine Tour durch die Schweiz mit einem Abstecher nach Italien zu verbinden. Nach einem Konzert in Rom war die Gemeinde Ispra-Varese der einzige andere Konzertort in Italien. In der Hoffnung, während der Pfingsferien ein möglichst breites Publikum zu erreichen, hatten wir uns für das Auditorium in Maccagno als Konzertort entschieden, sowie für die Unterbringung auf dem dortigen Campingplatz. Schnell waren die Mobil homes bezogen und die Pizzen bestellt - so konnten wir noch ein Stündchen die gute Fahrt und das frohe Wiedersehen genießen und Neuigkeiten austauschen. Am nächsten Tag haben wir eine kleine Tour durch Varese und zum Eremo Santa Caterina del Sasso unternommen, für die geplante Bootsfahrt auf dem Lago Maggiore war das Wetter leider nicht ausreichend stabil. Aber die Kirche und der Ausblick auf den See, sowie die Altstadt von Varese haben einen sehr positiven Eindruck auf unsere asiatischen Gäste hinterlassen und so konnten wir mit Vorfreude auf das abendliche Konzert blicken.

Trotz eines sehr positiven Artikels in der lokalen Presse und unserer Versuche, Werbung zu machen, war das Publikum an diesem verregneten Pfingstfreitag leider sehr begrenzt - die Anwesenden wurden hingegen von der Stimmgewalt, der Bandbreite der Darbietungen von Gospel und Sprituals über philippinische Volkslieder und -tänze zu modernen Liedern überwältigt und mitgerissen, so daß der Abend bei allen Teilnehmern in bester Erinnerung bleiben wird! Vielleicht ergibt sich ja noch einmal die Chance, unser Organisationstalent und Gastfreundschaft unter Beweis zu stellen und mehr Menschen in den Genuss dieser wirklich außergewöhnlichen Konzerterlebnis zu bringen!

Auditorium di Maccagno Manila Folk 2013 1°parte
Auditorium di Maccagno Manila Folk 2013 2°parte


19./20.05.2011 - Ausflug nach Turin - ohne Familien

zu den Fotos

Was war zuerst, die Henne oder das Ei? Wer hatte die Idee als erstes, die Männer oder die Frauen, ein gemeinsames Wochenende zu verbringen ohne Familien?
Jedenfalls waren wir Frauen zuerst mit der Umsetzung dran, vergangenen März. Da nur ein "kurzes" Wochenende mit einer Übernachtung zur Verfügung stand, entschieden wir uns für eine Städtereise nach Turin, auch um die Fahrzeit in Grenzen zu halten.
Nach einigen An- und Abmeldungen waren wir schließlich neun Frauen, die insgesamt 22 Kinder und 8 Männer zwei Tage lang sich selbst überlassen wollten, um Kultur und Stadtleben zu genießen.

Am frühen Samstagmorgen ging es vom Treffpunkt in Gavirate mit zwei Autos los - und gleich mit einer "Überraschung": Um die Flexibilität der Gruppe zu testen, hatte Reiseleiterin Ulrike Hesse kurzerhand noch am Morgen das Fahrziel geändert, so dass wir uns auf ein Navi verlassen mussten, das uns zu einem Park&Ride Parkplatz am Rand von Turin lotsen sollte.
Die erste Herausforderung war eine Baustelle an der Autobahn, wo wir der berühmten italienischen Beschilderung folgend plötzlich gen Osten statt gen Westen fuhren. Mithilfe des natürlichen Orientierungssinnes der Fahrer- und Beifahrerinnen fanden wir den Weg nach Turin und dank des Navis auch zum gesuchten Parkplatz. Die Straßenbahn brachte uns schließlich in Zentrum. Bei einem kurzen Fußmarsch zum Hotel bekamen wir einen ersten Eindruck von der Innenstadt Turins, mit langen zum Shoppen einladenden Fußgängerzonen.

Im "Le Petit Hotel" bezogen wir unsere Zimmer und warfen einen Blick auf den hübschen Innenhof, bevor wir alle zusammen aufbrachen. Zunächst steuerten wir eine Piadineria an und probierten quer durch die Speisekarte die verschieden gefüllten Piadine.

Bei strahlendem Frühlingswetter erkundeten wir dann die Bauwerke in der Innenstadt, den imposanten Palazzo Reale und den Palazzo Madama, an dem auch der bauhistorische Laie die verschiedenen Baustile diverser Epochen erkennen kann. Die Gruppe teilte sich dann in zwei kleinere - die eine spazierte weiter zum Dom, zu den römischen Ausgrabungen und der Porta Palatina, die andere Gruppe wollte schon mit der Besichtigung des Ägyptischen Museums anfangen, das ein wichtiges Ziel unsere Reise sein sollte.
Dort angekommen sah man mit großer Ernüchterung ein sehr lange Warteschlange und kontaktierte die andere Kleingruppe, um einen neuen Treffpunkt zu vereinbaren. Das Ägyptische Museum wurde auf später vertagt und zu neunt liefen wir weiter zur Mole, dem Wahrzeichen Turins.

Auch dort erwartete uns eine Warteschlange und so langsam dämmerte uns eine Erkenntnis: das war kein Zufall. Dass an diesem Märzwochenende Turin sehr voll war, musste wohl daran liegen, dass zwei Tage vorher am 17. März der Feiertag zur 150jährigen Einheit Italiens begangen wurde. Turin war die erste Hauptstadt des vereinigten Italien gewesen, wenn auch nur für vier Jahre, und viele Menschen hatten sich an dem Wochenende dieses Ziel ausgesucht.
Wir mussten also Wartezeiten in Kauf nehmen und teilten uns nach Interesse wieder in zwei Grüppchen: eine wollte mit dem Glasaufzug auf den Aussichtsturm der Mole hochfahren und anschließend das Kinomuseum besuchen, die andere nur ins Museum.
Die Aussicht von der Mole bescherte herrliche Ausblicke über die Stadt bis zu den Alpen im Norden und Westen, über den Po hinaus in die Hügellandschaft des Piemont im Süden und in die Poebene im Osten.
Von der aufregenden Fahrt im Glasaufzug mussten wir uns erst einmal im modernen Café der Mole erholen, an beleuchteten Tischen, die die Farbe wechseln.
Das Kinomuseum war unterhaltsam und ein architektonischer Genuss, viele Ausstellungsstücke aber nur etwas für echte Kinofreaks.
Am nächsten Morgen ging es direkt nach dem Frühstück und deshalb ohne Warteschlange ins Ägyptische Museum. Wir verbrachten - freiwillig - fast zwei Stunden in diesem sehr interessanten und gut aufgebauten Museum, das weiter modernisiert wird.

Mittags gab es in unserem "Stammlokal" wieder eine Piadina zur Stärkung, dann ging es mit der Straßenbahn zum Auto zurück.
Diesmal durchquerten wir die Stadt mit dem Stadtplan auf dem Schoß statt Navi und fuhren zur Villa della Regina, die wir vom Turm der Mole aus gesehen hatten. Leider hatte dieses hübsche, Turin überblickende Schlösschen geschlossen, so dass wir nur den schönen Blick auf die Stadt genossen und dann hinunter zu einem Flohmarkt fuhren. Einige Schnäppchen wurden gemacht und dann Entspannung in einem netten Café gesucht.

Unsere Ausfahrt fand ihren würdigen Abschluss auf der Superga, einer imposanten Wallfahrtskirche mit Kloster. Sie thront auf einem Hügel über Turin und ist schon von Weitem zu sehen. Wir genossen die sonnigen Ausblicke von der Aussichtsgalerie dieser strahlend weißen und gelben Kirche vor einem unwirklich blauen Himmel und versammelten uns abschließend zum Gruppenfoto auf der Kirchentreppe.

Alle traten zufrieden die Heimfahrt an, angefüllt mit zahlreichen Eindrücken der Stadt und vielen interessanten Gesprächen mit alten und neuen Bekannten aus der Reisegruppe.
Neue Pläne werden bereits geschmiedet. Hat jemand Lust, sich voraussichtlich im September für ein Wochenende auf große Fahrt in weiblicher Runde zu begeben? Dann meldet euch doch bei Ulrike Hesse.
Falls es sich hier um männliche Leser handelt sei auf die Männerwanderung am 25./26. Juni hingewiesen, der man sich noch anschließen kann über Uwe Habenicht.


01.03.2011 - Wer darf in der Kirche gesegnet werden?

Die Synode der ELKI, die im Mai in Rom tagt, wird darüber entscheiden, unter welchen Bedingungen Menschen in besonderen Lebenssituationen, wozu auch homosexuelle Paare gehören, in der Kirche gesegnet werden können. Um am Entscheidungsprozess möglichst viele zu beteiligen, hat eine Kommission ein vorläufiges Positionspapier zur Diskussion gestellt. Unser Gemeinderat hat dieses Positionspapier bereits diskutiert. Zur Vertiefung sollen einzelne Aspekte dieses Thema auch Gegenstand zweier Predigten sein (06.03.2011 und 03.04.2011).

Sie sind gefragt! Weiter unten finden Sie das Positionspapier als Download zum Lesen und Diskutieren. Schreiben Sie uns, was Sie davon halten.

pdf vorläufiges Positionspapier in deutscher Sprache
pdf vorläufiges Positionspapier in italienischer Sprache


29.01.2011 - Einführung von Don Franco Trezzi in Caldana

Am 29.01.2011 wurde Don Franco als Nachfolger von Don Hervé als Pfarrer von Sant Andrea eingeführt. Ein Zeichen der guten ökumenischen Beziehungen unserer Gemeinde ist, daß er noch vor seiner Einführungsmesse zu einer Andacht in unsere Gemeinde gekommen ist, begleitet vom Decano Don Sergio aus Besozzo und vielen Gemeindemitgliedern aus Caldana und Cocquio. Nach der Begrüßungsandacht bei uns folgte eine Prozession zur Kirche in Caldana und der anschließenden Messe dort. Hier sehen Sie nun einen kurzen Film mit auschnitten der Andacht in Caldana und einige Fotos.

Die Begrüßung bei uns.

Einige Momente der heiligen Messe in der katholischen Kirche von Caldana.